Darmsanierung

BEDEUTET SYMBIOSLENKUNG ODER CANDIDA-KUR – PILZ RAUS – BAKTERIEN REIN

Der Darm ist aus alternativ-heilkundiger Sicht das wichtigste Organ im menschlichen Körper!

Dies ist kein Feldzug gegen Antibiotika, denn Antibiotika können Leben retten. Das Ziel dieser Überlegungen soll sein, eine gesunde Darmflora wieder herzustellen bzw. zu erhalten, um so eine optimale Versorgung des Körpers und eine intakte Immunabwehr zu gewährleisten.

Vorab ein paar Zeilen zum wichtigsten Organ im menschlichen Körper – dem DARM: Warum ist ausgerechnet der Darm das wichtigste Organ im menschlichen Organismus?

Von Kopf bis Fuss versorgt der Darm jede einzelne Zelle im Körper mit Nährstoffen und Vitalstoffen (= Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente). Verdaut der  Darm nicht richtig, ist der gesamte Körper unterversorgt bzw. fehlversorgt. Dies führt zu einer Leistungsverminderung jeder einzelnen Zelle und des gesamten Organismus, insbesondere wird das Immunsystem geschwächt.

Ein gesunder Darm ist angewiesen auf eine gesunde Darmflora. Eine gesunde Darmflora ist ein Zusammenspiel von vielen Milliarden verschiedener Darmbakterien und kleinen Mengen von Darmpilzen - eine Symbiose. Stimmt diese Symbiose, kann die eingenommene Nahrung bis in die kleinsten Teilchen verdaut und die Nährstoffe und Vitalstoffe aufgenommen und an die Zellen weitergeleitet werden. Der Körper ist jetzt optimal versorgt, jede einzelne Zelle im gesamten menschlichen Organismus bekommt was sie benötigt – Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Aminosäuren, Fettsäuren und Zucker.

Darmbakterien produzieren für den Körper Verdauungsfermente und -enzyme, ohne diese der Mensch nicht in der Lage ist, die tägliche Nahrung vollständig zu verdauen.

Darmpilze, vor allem Candida = Hefepilze, gehören zur gesunden Darmflora, so lange sie in relativ kleinen Mengen vorkommen. In zu grossen Mengen verursachen sie Gärungs- und Fäulnisprozesse. Bei diesen Prozessen entstehen gewaltige Mengen an giftigen Fuselalkoholen und anderen toxischen Stoffen die unser Entgiftungssystem belasten, vor allem Leber und Lymphe.

Antibiotika haben den Auftrag Bakterien zu töten. Sie können aber nicht unterscheiden zwischen „bösen“ Bakterien und lebensnotwendigen Darmbakterien. Ein geschlucktes Antibiotikum wandert sofort in den Magen-Darmtrakt und hat hier die höchste Konzentration. Beim Beispiel Mittelohrentzündung wird das Antibiotikum über die Darmwand resorbiert, über die Blutbahn zum Ohr transportiert und ist in dieser starken Verdünnung immer noch wirksam. Die schlimmsten Auswirkungen haben Antibiotika verabreicht bei Kindern in den ersten 5 Lebensjahren, da sie in den ersten Lebensjahren keine vollständig ausgebildete Darmflora aufgebaut haben.

Wie sollten die lebensnotwendigen Darmbakterien das überleben? Darmpilze reagieren nicht auf das Antibiotikum. Sie überleben und besiedeln munter den frei gewordenen Platz der abgetöteten Darmbakterien auf der Darmschleimhaut. Der Darmpilz hat nun Oberhand - die DARMDYSBIOSE ist perfekt. Anstelle einer geordneten Verdauung entstehen jetzt Gärungs- und Fäulnisprozesse, hochgradig giftige Fuselalkohole, die wiederum giftig für die Darmbakterien sind und sie schwächer und schwächer werden lassen. Der Teufelskreis nimmt seinen Lauf - die Darmdysbiose wird langsam aber sicher stärker und stärker, eine geordnete Verdauung und eine intakte Immunabwehr sind nicht mehr möglich.

Leider wird nach Antibiotika-Einsätzen nur in den seltensten Fällen die zerstörte Darmflora wieder aufgebaut. Genau das ist jedoch nach jeder Antibiotika-Therapie zwingend notwendig – vor allem bei Kindern im Vorschulalter – aber auch bei Erwachsenen.

Die häufigsten Anzeichen einer Darmdysbiose sind – Verdauungsprobleme wie Magenbrennen, saures Aufstossen, Reflux, Blähungen, Völlegefühl, Verstopfung und Durchfall oder beides im Wechsel, Darmdivertikel, Darmpolypen, Kopfweh, plötzliche und chronische Hautausschläge, Akne, Fieberblasen, Aphten, Windeldermatitis, häufige Scheidenpilze, wiederkehrende Infekte – vor allem Blaseninfekte, chronische Müdigkeit, Heisshunger auf Süssigkeiten und Kohlenhydrate.

Bei den oben genannten Störungen bringt einzig eine CANDIDA-KUR BZW. DARMSANIERUNG (4-6 Wochen Kohlenhydrat-Zucker-Diät und individuelle Medikation) eine deutliche Besserung der Symptome und des allgemeinen Wohlbefindens, insbesondere durch den Neuaufbau der Darmflora. Sollten Sie ähnliche Beschwerden haben oder eine Darmdysbiose vermuten, dann lassen Sie den Zustand Ihrer Darmflora in unserer Naturheilpraxis testen – mit der Bioresonanz-Methode EAV = Elektroakupunktur nach Voll. Weitere Informationen erhalten Sie durch unser Fachpersonal in unserer Naturheilpraxis oder in unserer Drogerie.

Eine Candida-Kur bzw. Darmsanierung muss unter fachlich kompetenter Instruktion und Begleitung durchgeführt werden. In der Naturheilpraxis testen wir erstens die Notwendigkeit und zweitens, falls erforderlich, eine für jeden Patienten individuell passende Diät und individuell passende Medikation. Wir raten davon ab, eine Candida-Kur bzw. Darmsanierung auf eigene Faust durchzuführen – ein nicht korrekt therapierter Hefepilz kann gefährlich werden.

Möchten Sie mehr erfahren – dann verlangen Sie unser Merkblatt über ANTIBIOTIKA – oder fragen Sie unser Fachpersonal in unserer Naturheilpraxis oder unserer Drogerie.

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